30.05.2016

„Wir haben die Wahl“

50 Jahre Frauenstimmrecht: ein Kunstprojekt

50 Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts im Kanton Basel-Stadt präsentieren 20 Künstlerinnen vom 14. bis 26. Juni das Kunstprojekt „Frauenstimmrecht aus heutiger Sicht“.

Am 26. Juni 1966 beendete Basel-Stadt als erster Kanton der Deutschschweiz den langanhaltenden Ausschluss der Frauen aus dem Stimm- und Wahlrecht.

Dieses denkwürdige Jubiläum feiert die SGBK Schweizerische Gesellschaft Bildender Künstlerinnen mit einem Gemeinschaftsprojekt zum Thema „Frauenstimmrecht aus heutiger Sicht“ im Innenhof des Rathauses Basel.

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14.04.2016

Romulus der Grosse

Innovative Auseinandersetzung mit dem Oeuvre des grossen Dramatikers Dürrenmatt.

Wie in einem Kaleidoskop fügen sich in der Oper „Romulus der Grosse“ des Basler Komponisten Andreas Pflüger die Stärke und die Komik der Dürrenmattschen Komödie mit der modernen Komposition und Videoprojektionen zusammen. Nach der erfolgreichen Uraufführung letzten Dezember in Neuenburg anlässlich der Feierlichkeiten zu Dürrenmatts fünfundzwanzigstem Todestag ist die multimediale Oper Ende April erstmals in der Deutschschweiz zu sehen. Unter der musikalischen Leitung von Facundo Agudin wird das Orchester Musique des Lumières das Werk in der Druckereihalle des Ackermannhofs Basel aufführen. Um der geschaffenen Sprache im literarischen Originalwerk gerecht zu werden, hat Pflüger die Vertonung der Oper nach den gleichen Kriterien wie Dürrenmatt, frei von erstarrtem Formalismus oder Stilzwang, realisiert. Gleichzeitig wurde Dürrenmatts Sprache möglichst Original belassen, um den einzigartigen Sprach-, Wort- und Gedankenwitz zu erhalten.


Das römische Weltreich steht vor dem Abgrund: Die Germanen rücken gegen Rom vor, doch der Kaiser interessiert sich nur für seine Hühner. Seine Minister, die First Lady und selbst die Soldaten erwarten von ihm die ganz grosse militärische Reaktion, „totale Mobilisierung“ gegen den Angriff der Barbaren. Anstatt den letzten Kampf aus Treue an das Vaterland zu beschwören, will Romulus sich an dem römischen Weltreich rächen, welches seine Vormacht einst blutig erobert hatte. Doch Fürst Odoaker, der erste Germane, der ihm persönlich begegnet, verunmöglicht ihm seinen heroischen Plan. Dürrenmatts Humor kennt keine Kriegslogik und macht aus der Tragödie eine Komödie: Romulus und Odoaker entdecken eine zivilisatorische Gemeinsamkeit – die Passion für Hühnerzucht.

Spieldaten:
Samstag, 30. April um 19:30 Uhr – Druckereihalle Ackermannshof Basel
Sonntag, 1. Mai um 17:00 Uhr – Druckereihalle Ackermannshof Basel

Karten für die Aufführungen gibt es bei Bider & Tanner in Basel: Tel: 061 206 99 96, www.biderundtanner.ch

Weitere Informationen unter: www.romulus25.com

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05.04.2016

GINA ÉTÉ – Poetic Post Pop

Konzerte im April

Zerstreut erinnert sich das Publikum, dass es nach einem Song üblich ist zu applaudieren. Im Licht eines bläulichen Scheinwerfers lehnt sich Gina Été vom Piano zurück und lächelt in den sonst dunklen Raum. Flüsternd nennt sie den Namen des nächsten Liedes und erst als das Klatschen in eine Sekunde echter Stille ausfranst, beginnt sie zu spielen. Gina Étés fast überirdische Stimme, umweht von jazzigem Underground, zieht uns in eine verborgene Sphäre, in der sich die Worte der Sängerin und der eigene Geist berühren. Für die Dauer eines Konzertes schickt sie uns auf eine ganz einmalige, ewige Bahn. Und Zeit und Raum werden verletzlich.

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Die nächsten Tourdaten:
8. April, 21 Uhr: Lola, Basel
9. April, 21 Uhr: O’bolles, Bern
10. April, 20 Uhr: Fahrenheit, Winterthur
13. April, 20 Uhr: BQM, Zürich
14. April, 20 Uhr: Hirschwahn, Aarau
15. April, 20 Uhr: Bogen 11 (Acoustic Friday)

Weitere Tourdaten unter www.ginaete.com

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18.02.2016

PRIX WALO Nomination

Hutzenlaub & Stäubli sind in der Sparte "Kabarett/Comedy“ für den Prix Walo nominiert.

Hutzenlaub & Stäubli, gegenwärtig auf Schweizer Tournee mit dem multimedialen Musik-Comedy Spektakel „Sister App„, dürfen sich zu den Nominierten für den PRIX WALO 2015 zählen. Die Verleihung des 42. PRIX WALO findet am 8. Mai 2016 im Kongresshaus Zürich statt. Hier geht es zur Nominationsbroschüre.

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17.02.2016

Valsecchi & Nater – „grenzwertig“

Das dritte Bühnenprogramm des ungleichen Duos feiert Premiere.

Valsecchi & Nater sind Überzeugungstäter am Puls der Zeit. Auch in ihrem neusten Bühnenprogramm „grenzwertig“ scheuen die beiden Kabarettisten die Auseinandersetzung mit schwierigen Themen nicht. So verpackt das ungleiche Duo bissige Satire und poetische Beobachtungen in einen wohlklingenden Mantel und schont dabei weder das Publikum, noch sich selber. Am 3. März feiert „grenzwertig“ Premiere im La Cappella in Bern und geht danach auf Schweizer Tournee.

 

Die nächsten Tourdaten:
3. März: La Cappella, Bern (Premiere)
4. – 5. März: La Cappella, Bern
10. – 12. März: Teufelhof, Basel
17. März: Bühne zur Heimat, Ehrendingen
18. März: Kleintheater, Grenchen
19. März: Kultur im Sternensaal, Wohlen
9. April: Kleintheater Braui, Worb
21. April: Theater Alte Oele, Thun
22. April: KULTURM, Solothurn
23. April: La Vouta, Lavin
13. Mai: Kulturregion KUKUK, Unterkulm

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11.01.2016

Hutzenlaub & Stäubli – „Sister App“

Barbara Hutzenlaub und Lotti Stäubli sind zurück und machen stützstrumpf-gestärkt die Kleinkunstbühnen der Schweiz unsicher.

Ihre Brillen wirken vielleicht antiquiert, der Durchblick aber ist modern. Mit scharfem Blick und spitzer Zunge durchleuchten sie unseren zunehmend digitalisierten Alltag. Im Würgegriff zwischen Social Media und intelligenten Haushaltsgeräten kämpfen sie mit den Tücken der Technik. Da ist Chaos im wahrsten Sinne „vorprogrammiert“.

Mit unverkennbarem Charme führen die beiden Damen ihre mehr oder weniger erprobten Gadgets und Apps für alle Lebenslagen vor. Die frisch eingebürgerte Barbara gelangt durch die eigens entwickelte Dialekt-App zu der nötigen Prise Swissness, um in der Politik durchzustarten. Auch ein fehlender Liebhaber ist kein Problem: Lotti und Barbara drucken sich ganz einfach den Mann ihrer Träume. Ein Männlichkeits-App verhilft ihnen indes zu mehr Durchsetzungsvermögen. Und wenn bei Barbaras Stripnummer die Strickjacken fallen, werden Hutzenlaub & Stäubli ihrem verführerischen Ruf endgültig gerecht.

Hutzenlaub & Stäubli sorgen für ein multimediales Musik-Comedy Spektakel und zeigen auch den jüngeren Semestern, wo der Bartli die App holt. Die adretten Damen singen, rappen, tanzen und jodeln sich durch das neue Programm „Sister App“, analog und voll in Farbe.

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Tourdaten 2016:
19. Januar: Casinotheater, Winterthur (Premiere)
20. – 23. Januar: Casinotheater, Winterthur
28. – 30. Januar: Theater am Käfigturm, Bern
9. – 19. März: Theater Fauteuil, Basel
30. März – 10. April: Theater am Hechtplatz, Zürich
19. – 23. April: Kellerbühne, St. Gallen

Weitere Infos unter www.hutzenlaubundstaeubli.ch

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